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Gemeindeprofil Gesunde Gemeinde Hohenstein


Angebote in Hohenstein


Netzwerker der Gesunden Gemeinde Hohenstein - Übersicht




Ergebnisse Umfrage Bürgerbefragung

1. Zufriedenheit mit den Angeboten in Hohenstein

2. Bedarf und medizinische Infrastruktur

3. Bedarf und medizinische Infrastruktur

4. Gesundheit, Engagement und soziale Infrastruktur


Gesunde Woche 2016

Gesunde Woche 2016:
„Weniger Stress mit Stress“

Die gesunden Gemeinden Eningen unter Achalm, Hohenstein und Hülben veranstalten zusammen mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz zum zweiten Mal in Folge die „Gesunde Woche“.

Vom 10. Oktober 2016 bis 14. Oktober 2016 findet unter dem Titel „Weniger Stress mit Stress“ abwechselnd in allen drei Gemeinden eine Vortragsreihe zum Thema Stress statt.
Unterstützt wird diese „Gesunde Woche“ von der AOK Neckar-Alb.

Expertinnen und Experten aus der medizinischen Beratung, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement und der Therapie wenden sich an Betroffene und Interessierte, die mehr über den Umgang mit Stress erfahren wollen. Mit ihren Beiträgen vermitteln sie Verständnis für die Zusammenhänge und zeigen auf, welche Verhaltensmaßnahmen und Vorgehensweisen möglich sind, um dem Stress zu Leibe zu rücken oder besser mit ihm leben zu können.

Das Kooperationsprojekt „Gesunde Woche“ wurde unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Reumann im Jahr 2015 ins Leben gerufen, nachdem die drei Gemeinden durch die kommunale Gesundheitskonferenz als „Gesunden Gemeinden im Landkreis Reutlingen“ ausgezeichnet worden waren. Die „Gesunde Woche“ findet zu wechselnden Themen jährlich statt.

Den Flyer zur Veranstaltung mit Themen und Terminen finden Sie hier

Gesundheit regional ‒
Landkreis Reutlingen geht neue Wege in der gesundheitlichen Versorgung

Deshalb kommt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am 13. Oktober 2016 auf die Schwäbische Alb nach Hohenstein. Neben dem Bundesgesundheitsminister thematisieren ab 13:30 Uhr namhafte Referenten aus dem In- und Ausland zusammen mit Landrat Thomas Reumann die Weiterentwicklung der ambulanten Versorgungsstruktur. Die Bürger sind herzlich eingeladen.

Der Landkreis Reutlingen ist in den letzten Jahren mit seiner Kommunalen Gesundheitskonferenz innovative Wege gegangen. Exemplarisch hierfür steht das Gesundheitszentrum in Hohenstein und die Mitwirkung des Landkreises an einer regionalisierten Versorgungsplanung.

Tagung in Hohenstein
Wie diese Entwicklungen weiter vorangetrieben werden können, ist Thema der Tagung „Zukunft gestalten – Gesundheitliche Versorgung findet vor Ort statt“. Die Tagung am 13. Oktober im Hauptsitz der SchwörerHaus KG in Hohenstein gibt interessierten Bürgern die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie das Thema Gesundheitsversorgung insbesondere im ländlichen Raum des Landkreises gestaltet werden kann. Der Landkreis Reutlingen nimmt hier bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Neben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe können die Besucher gespannt sein auf Beiträge von Prof. Joachim Rogall, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, Johannes Schwörer, Geschäftsführer der Schwörer Haus KG, Jochen Zeller, Bürgermeister Gemeinde Hohenstein, Prof. Dr. Stefanie Joos, Ärztliche Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung an der Universität Tübingen, Prof. Ferdinand Gerlach, Vorsitzender des Sachverständigenrats der Bundesregierung zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und Dr. Thuy-Nga Pham, die einen Überblick über die neuen Wege in der Gesundheitsversorgung am Beispiel Kanadas geben wird. Landrat Thomas Reumann, der zudem Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft ist, wird das Thema sowohl aus kommunal- wie auch aus gesundheitspolitischer Sicht beleuchten.

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Die Mitglieder der Kommunalen Gesundheitskonferenz, welche die Veranstaltung ausrichtet, freuen sich auf die Teilnahme zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. „Es ist wichtig die gesundheitliche Versorgung in einem intensiven Austausch zwischen Bürgern, Politik und Fachexperten zu gestalten“, erklärt Landrat Thomas Reumann. „Ich freue mich, dass wir zu dieser Veranstaltung Teilnehmer dieser Gruppen begrüßen können, um gemeinsam die Strukturen und Voraussetzungen für einen gesunden Landkreis Reutlingen weiter voranzubringen“, so der Landrat weiter.

Tagung „Zukunft gestalten ‒ Gesundheitliche Versorgung findet vor Ort statt“
Donnerstag, 13. Oktober 2016, ab 13.30 Uhr
Hauptsitz der SchwörerHaus KG
Hans-Schwörer-Str. 8
72531 Hohenstein
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Den Veranstaltungsflyer zur Ansicht gibt es
hier

Bürgerinformationstag “natürlich gesund”

Der Bürgerinformationstag “natürlich gesund” am 5. Juni 2016 fand großen Anklang bei zahlreichen Bürgerinnen und Bürger. Jung und Alt waren eingeladen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Gesundheit, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung an der Spitze Bürgermeister Jochen Zeller und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz die Entwicklung ihrer “natürlich gesund(en)” Gemeinde mitzugestalten. Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger nahmen diese Gelegenheit gerne wahr.

Eine Planungswerkstatt veranschaulichte für die Bürgerinnen und Bürger anhand von Grafiken, welche Bedingungen, Chancen und Herausforderungen für Gesundheit in den Lebensphasen “Kind sein”, “Jung sein”, “Erwachsen sein” und “Älter werden” in Hohenstein existieren. Eine verlässliche Langzeitversorgung und ein wünschenswertes Gesundheitszentrum in und für Hohenstein waren weitere zentrale Kernfragen, die gemeinsam beraten wurden.

Die Schülerinnen und Schüler der Hohenstein Schule und des Albgymnasiums setzten im Laufe der Veranstaltung ihre kreative Impulse zum Thema Gesundheit und gesundheitlicher Versorgung und präsentierten ihre Wünsche, Vorstellungen und Ideen durch Singen, Tanzen und Theaterspielen, durch Zeichnungen und Modelle und einen Kurzfilm. Die Buntheit an Ideen der Kinder und Jugendlichen begeisterte alle.

Ihr Engagement regte unter anderem einen lebendigen aktiven Prozess an und brachte eine Vielfalt an Wünschen, Ideen und Vorstellungen hervor, die erkennen lassen wie und wodurch sich die Gemeinde weiterhin “natürlich gesund” entwickeln könnte.

Das Beteiligungsverfahren wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Durchgeführt wurde es von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Rahmen des Projekts Fachplanung Gesundheit und der Gemeinde Hohenstein. Ziel war es, die Daten der Fachplanung mit den Erfahrungen der Bürger/innen abzustimmen, zum einen um die gesundheitliche Gemeindeentwicklung zu fördern, zum anderen um den Ausbau des Gesundheitszentrums Hohenstein sinnvoll voranzubringen. Am Prozess beteiligt sind auch das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Tübingen und der Arbeitskreis “Gesunde Gemeinde Hohenstein”. Es darf als einmalige Gelegenheit für die Hohensteiner angesehen werden, sich in dieser Form einbringen und an der Gestaltung eines Zukunftsprojekts mitwirken zu können.

Ergebnisse der Planungsinseln “Kind sein in Hohenstein”

Was bedeutet Kind sein heute?

“Kind sein” bedeutet, neugierig, unternehmenslustig und wissbegierig zu sein, die Welt zu entdecken, zu erkunden, herauszufinden, wer man ist, wer man sein will und wo die Grenzen liegen. Es bedeutet auch, zwischen verschiedenen Lebens- und Lerninseln, Elternhaus, Kindergarten, Schule, Wohnort, Ausflugs- und Freizeitorten hin und her zu pendeln. “Kind sein” wird heute in vielfältigen Familienformen gelebt, in Groß-, Klein-, Patchwork-, und der Einelternfamilie.

Was heißt “Kind sein” in Hohenstein?

Der Bürgerinformationstag ergab, dass Kinder in Hohenstein

  • in “starken Familienstrukturen” aufwachsen [1]
    Familie ist das wichtigste Entwicklungsfeld für Kinder. Verhalten, Beziehungen und Lebenssituation wirken insbesondere in der frühen Kindheit sehr prägend. In Hohenstein ist die Kleinfamilie die bevorzugte Lebensform. Ein kleiner Teil der Kinder lebt mit einem Elternteil allein. Jede Familienform bietet dem Kind unterschiedliche Lernangebote im Umgang mit Gesundheit. Die Eltern zeigen ein großes Interesse, ihre Erziehungsaufgabe verantwortlich wahrzunehmen. Sie wünschen sich vom Gesundheitszentrum unterstützend Beratung, auch in alltäglichen Erziehungsfragen und eine verstärkte Kooperation zwischen Sport und Gesundheit. Darüber hinaus wurde eine Logopäden-Sprechstunde in der Schule angeregt. Eine breitaufgestellte Organisation des Mittagstisches in der Schule, steht neben Ernährungsberatung und Kochkursen auf der Wunschliste von Eltern und Großeltern. [2]

  • Kinderfreundschaften pflegen
    Der Kinderanteil kann in Hohenstein zu den umliegenden Gemeinden als hoch bezeichnet werden. Die Entwicklung der Kinder wird in der Regel durch den Austausch zwischen Gleichaltrigen positiv beeinflusst. Spielen, Spaß haben, Toben und Experimentieren mit anderen Kindern begünstig eine gesunde Entwicklung. Kinderfreundschaften gelten als günstige Voraussetzung spätere Beziehungen positiv zu gestalten. [3]
  • “natürlich” aufzuwachsen
    Die kindliche Entwicklung wird durch die umgebende Umwelt ebenso geprägt, wie durch Familie, Kindergarten, Schule und Verein. In Hohenstein finden Kinder in der vielfältigen Natur Bewegungsräume und natürliche Lernimpulse. Eltern, Großeltern, Pädagogen und Pädagoginnen in Kindergärten, Schulen und Vereinen können die Ressource Natur mühelos aufgreifen und den natürlichen Lerneifer der Kinder darin individuell entfalten. [4]
    Die Eltern bestätigen, das Hohenstein eine Idylle für die Kinder ist, sie sich freier bewegen können, weil die Natur eine sichere Umgebung bietet. [5]
  • Mit dem Elterntaxi pendeln
    Kind sein in Hohenstein bedeutet zu pendeln von Ort zu Ort chauffiert zu werden. Insbesondere Eltern kleinerer Kinder sind als Elterntaxi im Einsatz.
    Das Elterntaxi, ist für die Familien ein wichtiges Thema, da die Freizeitangebote nur in einem Ortsteil zu finden sind bzw. für eine gute gesundheitliche Versorgung, das Fahren notwendig wird. Um die Situation zu verbessern, schlagen Eltern vor, gemeinsame Fahrten noch stärker zu koordinieren, einen mobilen Fahrdienst einzurichten oder ein Auto plus Chauffeur anzuheuern. Ältere Kinder können mit dem Fahrrad von einem zu anderen Ort fahren” und so selbständig ihre Freizeit planen und gestalten. Damit Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher sind, befürworten die Eltern und Großeltern verkehrstechnische Kontrollen in den 30er Zonen. [6]

[1] Daten der Fachplanung Gesundheit zur Gemeinde Hohenstein
[2] Ergebnisse der Bürgerbeteiligung / der Bürgerinformationstages
[3] Daten der Fachplanung
[4] Daten der Fachplanung
[5] Daten der Fachplanung
[6] Ergebnisse der Bürgerbeteiligung / des Bürgerinformationstages


Bürgerinformationstag “natürlich gesund” Ergebnisse der Planungsinseln “Jung sein in Hohenstein”

Was bedeutet “Jung sein” heute?

Jung sein” bedeutet, den Kinderschuhen zu entwachsen, aber gleichzeitig noch nicht erwachsen zu sein. Trotz aller Abgrenzungen bleibt die Familie ein Ort des Vertrauens. Eine Zeit voller Turbulenzen, unterwegs in Zwischenwelten, noch immer auf die Eltern angewiesen und doch mehr und mehr bereit, die Flügel auszuspannen. “Jung sein” heißt auch verschieden sein.

Was bedeutet “Jung sein” in Hohenstein?

Der Trend zur “Gemeinde ohne Jugendliche”, wie es vielfach im ländlichen Raum feststellbar ist, hat Hohenstein bisher nicht erreicht. Ein Blick in die Zukunft verrät aber schnell, dass diese Situation auch vor Hohenstein nicht zwangsläufig halt machen wird.

Der Bürgerinformationstag ergab, dass Jugendliche

  • sich ehrenamtlich engagieren und politisch beteiligen
    Noch ist die Jugend Hohensteins jedoch sehr präsent und bringt sich ein. Das wurde an der Bürgerveranstaltung sehr deutlich. Die Lehrerinnen und Lehrer der
    Hohensteinschule und des Albgymnasiums beteiligten ihre Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung und motivierten sie, sich mit ihren Ideen einzubringen: Sie führten ein Singspiel auf, gestalteten ein Wartezimmer nach ihrem Geschmack, gaben Einblicke in ihre Vorstellung einer freundlichen Arzt-Patientenbeziehung. Sie zeichneten gesunde Schulen und entwarfen Modelle dazu. Sie setzten sich in einem selbstgedrehten Kurzfilm mit der Frage von Prävention und Drogengebrauch auseinander. Sie sorgten perfekt und umfassend für das leibliche Wohl der Gäste. Kurz gesagt, die Jugendlichen bereicherten und begeisterten mit einem Feuerwerk von Ideen und ihrem leidenschaftlichen Engagement die Veranstaltung in ganz besonderer Weise.
  • Bauwagenkultur pflegen
    Jugendliche wünschen sich generell interessante und anregende Freizeitangebote. Gern in selbstorganisierten Räumen und Orten. In Hohenstein bietet das die Bauwagenkultur. Die Bauwagen sind “fast einziger Treff für Jugendliche”. Bei Freizeitaktivitäten sind die Jugendlichen auf ihre bereitwilligen Elterntaxis angewiesen.
    Mädchen würden sich über Bewegungsangebote sehr freuen. Sie wünschen sich Tanz- und Ausdrucksformen, die ihrer Sportorientierung entsprechen.
  • mit Gleichaltrigen kommunizieren und sich weiter bilden
    Das Bedürfnis der Jugendlichen, andere und neue Jugendliche kennenzulernen, ist hoch. Sie sind interessiert sich auszutauschen, Jugendliche in Hohenstein “klären” und bereden ihre Probleme gern untereinander. Der Kontakt mit dem Erwachsenen ist aber auch ausdrücklich erwünscht. Themen können sein Schule, Eltern, Ausbildung und Beruf. Digitale Kommunikationsformen sind der bevorzugte Zugang zu Informationen. Aber auch traditionelle Bildungsangebote wie Fachvorträge für Jugendliche und Ausbildungsplätze im Handwerk vor Ort entsprechen den Bildungsvorstellungen der Jugendlichen in Hohenstein.
  • Fahrrad und Mofa ergänzen das Elterntaxi
    Mobilität ist die entscheidende Voraussetzung, Alltag und Freizeit zu organisieren. Jugendliche sind in Hohenstein meist auf ihre Eltern bzw. das Elterntaxi angewiesen. Das Mofa spielt keine große Rolle. Das Fahrrad wird dann wieder interessant, wenn die Hohensteinschule einen Fahrradwettbewerb durchführt.

Um die Mobilität zu verbessern, gab es vielfältige Ideen

  • Ruf-Taxi für Jung und Alt
  • Bürgerbus
  • Mitfahrgelegenheiten
  • Internetplattform zur Information
  • Aushang im Gesundheitszentrum


Bürgerinformationstag “natürlich gesund” Ergebnisse der Planungsinseln “Erwachsen sein in Hohenstein”:

Was bedeutet “Erwachsen sein” heute?
Erwachsen sein bedeutet sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber zu sehen: Beziehungen aufrechtzuerhalten, den heranwachsenden Kinder zu helfen, einen sinnvollen Beruf auszuüben, verantwortungsvolle und glückliche Erwachsene zu werden, und so manches mehr. Erwachsen sein bedeutet heute, sich in einer schnell verändernden Welt zu bewegen und die Balance zu halten, zwischen dem was ist und sein soll.

Was heißt “Erwachsenen sein” in Hohenstein?
Der Bürgerinformationstag ergab, dass Erwachsene in Hohenstein

  • Familie leben
    Die Familie ist eine der zentralen Quellen für Lebenszufriedenheit. In Hohenstein leben 75 % der Erwachsenen in einer Familie [1] . Für 52 % der Familien gehören Kinder zum Familienalltag. [1] Als Eltern wünschen sie sich, dass die Verkehrsrichtlinien in den Wohngebieten eingehalten werden, damit ihre Kinder draußen gefahrenfrei spielen, toben sich bewegen können. Für den Mittagstisch in der Schule wünschten sich Eltern noch mehr engagierte Mitmacher [1]

  • unterwegs sind mit dem Auto oder dem ÖPNV
    Der Alltag der Erwachsenen ist im besonderen Maße von der Notwendigkeit geprägt, mobil zu sein. Als “Scharniergeneration” sind sie zuständig für ihre Kinder, ihre Eltern und sich selbst. Vor allem das Auto, aber auch andere Verkehrsmittel spielen eine zentrale Rolle im Alltag der Erwachsenen. So wird ermöglicht, den Arbeitsplatz außerhalb Hohensteins zu erreichen, die Angebote für die Kinder, vom Kindergarten, über Schule und Freizeitaktivitäten zu organisieren, den Arzt des Vertrauens zu erreichen, aber auch die Versorgung der Familie zu gewährleisten. Das Auto bzw. eine gute verkehrstechnische Infrastruktur ist eine notwendige Voraussetzung, eine selbständige Lebensführung und Teilhabe zu ermöglichen. Entsprechend nannten die Bürgerinnen und Bürger eine Fülle von Verkehrsmitteln. Sie reichten vom Bürgerbus bis zu einer Internetplattform mit Aushang im Gesundheitszentrum, um eine geeignete Mit-Fahrgelegenheit zu finden. [1]
  • gute Nachbarschaft und verlässliche Beziehungen führen
    In Hohenstein finden Erwachsene gute Nachbarschaft und verlässliche soziale Beziehungen. Das soziale Miteinander wird unterstützend und konfliktarm erlebt. Man engagiert sich gemeinsam in Vereinen und kennt sich deshalb. Für neue Einwohner könnten “unverbindliche Treffpunkte zum Schwätzen” soziale Kontakte schaffen. Das soziale Miteinander könnte auch durch eine Anlaufstelle z. B. in den Gemeindehäusern weiter ausgebaut werden. Schließlich könnten Selbsthilfegruppen Menschen in besonderen Lebenslagen hilfreich unterstützen.
  • abwechslungsreich ihre Freizeit gestalten
    Die attraktive Umgebung und die intakte Natur bieten Erwachsenen in Hohenstein Raum für viel und spontane Bewegung. Ein Bewegungsspielplatz würde die natürlichen Gegebenheiten bereichern und sollte zu vielfältigen Bewegungsarten motivieren. Aber auch Angebote wie Basketball und Skateboard, sowie kleine Freizeitangebote in den Teilorten und die Förderung des Breitensports könnten das Freizeitangebot in Zukunft ergänzen. [1]

[1] Daten und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung


Bürgerinformationstag “natürlich gesund” Ergebnisse der Planungsinseln “Älter werden in Hohenstein”:

Was bedeutet “Älter sein und werden” heute?
Älter sein und werden bedeutet zweierlei. Mit nachlassenden Kräften, körperlichen oder geistigen Einschränkungen konfrontiert zu werden, aber auch von Erfahrungen zu profitieren, sich gelassen zu vergewissern was gelungen und oder nicht gelungen ist. Ältere Menschen sind heute im Durchschnitt gesünder, besser ausgebildet und aktiver als frühere Generationen. “Alter” ist bunt und “Älter werden” vielfältig. Mehr denn je bedeutet es, noch mitten im Leben zu stehen, gestaltend, engagiert und aktiv für sich und andere zu sein.

Was heißt “Älter sein und werden” in Hohenstein?

Der Bürgerinformationstag ergab, dass Ältere

  • deutliche Veränderungen in der Mobilität erfahren
    Die Erhaltung außerhäuslicher Mobilität spielt besonders für ältere Menschen eine zentrale Rolle. Die Bürgerinnen und Bürger in Hohenstein sind gewohnt Auto zu fahren, schwierig wird es, wenn Auto fahren aus persönlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Verkehrsmittel-Ideen, die Mobilität im Alter zu erhalten. beispielsweise durch das Ruf-Taxi für Jung und Alt, ein mobiler Fahrdienst, gute Busverbindungen, ein Auto plus Chauffeur, ein Bürgerbus und Mitfahrgelegenheiten könnten Mobilitätsveränderungen im Alter kompensieren.

  • sich gern mit ihren Fähigkeiten einbringen
    Älter sein und werden bedeutet in Hohenstein den Wunsch, sich mit dem eigenen Wissen und Erfahrungen einzubringen und so das soziale Miteinander zu bereichern. Eine Werkstatt für Generationen und ein Generationenspielplatz waren Vorschläge, die ermöglichen würden, dass Jung und Alt im Kontakt sein, sich austauschen und Kompetenzen teilen können. Darüber hinaus wurden auch exklusive Angebote für Ältere gewünscht, wie zum Beispiel ein Seniorencafé, Seniorentanz, Spielenachmittage für Senioren bzw. eine Raum für dafür. [1]
  • sich selbständig versorgen
    Das Bedürfnis, selbständig im Alter zu leben, ist für die anwesenden Bürger und Bürgerinnen erstrebenswert. Positiv wird bemerkt, dass alle “Arten von Ärzten in der näheren Umgebung sind”, dass “Pflegebedürftige auswärts versorgt werden müssen”, wird kritisch gesehen. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass die bestehenden Pflegestrukturen und -angebote weiter ausgebaut werden und gut erreichbar sein sollten. Für eine selbständige Lebensführung nennen die Bürgerinnen und Bürger verschiedenste Unterstützungsangebote, z. B. Hilfe von außen in Form von Bring-Diensten, Arzt-Hausbesuchen und Krankengymnastik-Hausbesuchen.
  • Hoffnung auf das Gesundheitszentrum setzen
    Die Bürger und Bürgerinnen hoffen darauf, dass das Gesundheitszentrum eine Versorgung ermöglicht, um selbstbestimmt und selbständig in Hohenstein alt werden zu können.

[1] Ergebnisse der Bürgerbeteiligung / des Bürgerinformationstages


Bürgerinformationstag “natürlich gesund” Ergebnisse der Planungsinseln “verlässliche Langzeitversorgung und ein wünschenswertes Gesundheitszentrum in und für Hohenstein”:

In Hohenstein leben Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere einfach gern und natürlich gesund. Damit das so bleibt, soll ein Gesundheitszentrum geplant und eingerichtet werden.

Mit der Planung und Implementierung des Gesundheitszentrums in Hohenstein, in dessen Mittelpunkt der Patient steht, beschreitet der Landkreis Reutlingen zukunftsfähige Wege in der gesundheitlichen Versorgung. Geplant ist eine verlässliche, zeitgemäße und umfassende Akut- und Langzeitversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Hohenstein.

Bürgermeister Jochen Zeller initiierte gemeinsam mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgungsforschung der Universität Tübingen einen Bürgerinformationstag. Mehr als 200 Bürger/innen informierten sich interessiert und brachten sich engagiert mit ihren Vorstellungen, Ideen und Wünschen zum Aufbau und zur Gestaltung des Gesundheitszentrums Hohenstein ein.

Was aber ist ein Gesundheitszentrum? Was unterscheidet ein solches Zentrum von einer normalen Arztpraxis oder einem Ärztehaus?
Ein Gesundheitszentrum beabsichtigt, dass Patienten eine ihnen und ihrer Erkrankung angemessene, beständige Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht. Diese umfassende Gesundheitsversorgung orientiert sich im Wesentlichen an den Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten. Akut oder chronisch krank, der Patient wird fortwährend und abgestimmt von einem multiprofessionellen Gesundheitsteam betreut und begleitet.

Ein Gesundheitszentrum, wie es sich in Deutschland entwickeln soll, ist dazuhin kommunal gut eingebunden und bietet darüber hinaus Gesundheitsförderung und Prävention, sodass Menschen sowohl im Bedarfsfall als auch vorbeugend gesundheitlich gut versorgt sind.

Ziel eines Gesundheitszentrums ist eine patientenorientierte, qualifizierte, umfassende, vorbeugende und wohnortnahe gesundheitliche Langzeitversorgung und multiinterprofessionelle Versorgung auf Augenhöhe einschließlich Notfallversorgung sicherzustellen.

Die Erwartungen und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Hohenstein in Bezug auf das Gesundheitszentrum. Der Ausbau des Zentrums wird begrüßt und Bürgerinnen und Bürger haben klare Vorstellung, was es bieten es bieten sollte:

1. Das Zentrum zum Zentrum ausbauen
In den Augen der Bürgerinnen und Bürger ist das Gesundheitszentrum Hohenstein “ja bisher eher nur eine Arztpraxis.” “Wenn das ein Zentrum werden soll, braucht man ja noch Platz um die Praxis herum.”

Im Zuge des Ausbaus wünschen sich Bürgerinnen und Bürger einen offenen Treffpunkt für alle Mitbürger, Raum für kreative Angebote für Jedermann, eine unentgeltliche Tauschbörse für Dienstleistungen, beispielsweise was Steuerfragen, behördliche Angelegenheiten und/oder Haushalt anlangt. Außerdem sollte das Gesundheitszentrum nach ihrer Ansicht gleichzeitig Pflegestützpunkt sein.

Ein Informations- und Kommunikationszentrum zu allen Fragen rund um Gesundheit
Im Gesundheitszentrum sollten Informationsberatungsstellen vertreten sein, die für unterschiedliche Fragen und Anliegen Informationen zur Vorsorge und Angebote bieten. Es könnte als eine gute Informationsquelle für Einpendler dienen und eine Anlaufstelle für Fahrdienste und Mitfahrgelegenheiten sein. So jedenfalls sehen das Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Planungswerkstatt aktiv beteiligt haben. “Das Gesundheitszentrum ist schon jetzt ein Magnet für Zuzüge von Heilberufen und kann damit zukünftig ein wirtschaftlicher Motor sein.” Genannt wurden auch die elektronische Patientenkarte sowie eine Internetplattform zum Austausch z. B. von Fahrgemeinschaften.

Öffnungszeiten
Erwartet werden Öffnungszeiten am Abend und am Wochenende. Vor allem ältere Hohensteiner wollen das Gesundheitszentrum Tag und Nacht und auch am Wochenende besetzt sehen, zum einen um sich den Weg ins Krankenhaus zu ersparen, zum anderen um im Notfall sofort einen Ansprechpartner zu haben. “Ich bin von Montag bis Freitag unterwegs. Deshalb ist der Wunsch, dass das Gesundheitszentrum auch samstags geöffnet hat.”

Gesundheitsfördernde und präventive Beratungs- und Bildungsangebote
Ob für alltägliche Erziehungsfragen oder für Senioren – die Bürgerinnen und Bürger können sich innerhalb eines Gesundheitszentrums zahlreiche Beratungsangebote vorstellen. Jugendliche wünschen sich Drogenpräventionsberatung, Eltern Ernährungsberatung, Gesundheitskochkurse, Sport-Gesundheitskurse (z. B. Baden im See). Skeptisch wurde die Frage aufgeworfen, ob “die Krankenkassen die Angebote im Gesundheitszentrum zahlen oder nicht?”

Mehr Veranstaltungen zum Thema Gesundheit, auch von den Krankenkassen, zählen neben Informationsvorträgen für Betroffene und Angehörige und Veranstaltungsreihen wie zum Beispiel zum Thema Rheuma und Arthrose zu den Vorschlägen seitens der Bürgerschaft. “Ich würde meine Mitarbeiter sofort zu Gesundheitskursen ins Gesundheitszentrum schicken.” “Super wäre, wenn die Krankenkassen ins Gesundheitszentrum kommen und ihre Fortbildungen dort anbieten würden.”

  • Medizinische Versorgung
    zur medizinischen Versorgung brachten die Bürger und Bürgerinnen sich gleichfalls mit ihren Ideen ein.
  • verschiedene Professionen
    Gewünscht werden möglichst viele Fachärzte und ein breites Angebot an Fachrichtungen vor Ort. Alternativ käme auch eine Praxisteilung von Montag bis Freitag in Frage. Für die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls vorstellbar sind Konsiliarärzte (aus den Fachrichtungen Augenheilkunde, Gynäkologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Orthopädie), sowie ein Zahnarzt und Kieferchirurg, die einmal monatlich in Hohenstein praktizieren. Daneben besteht Interesse an sanfter Medizin und Alternativmedizin, sowie Physiotherapie.
  • Sprechstunden
    Die Bürgerinnen und Bürger stellen sich Abendsprechstunden und Sprechstunden am Wochenende vor. Auch eine Teenager-Sprechstunde kam zur Sprache, allerdings wurde dies nicht von den Teenagern selbst, sondern von den Eltern gewünscht. Darüber hinaus würden die Bürger und Bürgerinnen gern wissen “was die Studenten mit einem machen?”
  • Verfügbarkeit
    Wie bisher soll die hausärztliche Versorgung mit regelmäßigen Hausbesuchen gewährleistet bleiben.
  • Vernetzung
    Der Austausch unter den Ärzten zugunsten des Patienten wird gewünscht. Aber auch eine grundsätzlich bessere Vernetzung der Ärzte untereinander “So, dass die Ärzte zusammenschaffen und ein Austausch stattfindet und Dr. Gottwick auch ans Gesundheitszentrum mit angebunden ist.”

Das waren die Ergebnisse der einzelnen Themen vom Bürgerinformationstag.
Das Beteiligungsverfahren wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Durchgeführt wurde es von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz und der Gemeinde Hohenstein im Rahmen des Projekts Fachplanung Gesundheit. Ziel war es, die Daten der Fachplanung mit den Erfahrungen der Bürger/innen abzustimmen, zum einen um die gesundheitliche Gemeindeentwicklung zu fördern, zum anderen um den Ausbau des Gesundheitszentrums Hohenstein sinnvoll voranzubringen. Am Prozess beteiligt sind auch das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgungsforschung der Universität Tübingen und der Arbeitskreis “Gesunde Gemeinde Hohenstein”. Die Universität Stuttgart mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (Zirius) ist ebenfalls Kooperationspartner. Es darf als einmalige Gelegenheit für die Hohensteiner angesehen werden, sich in dieser Form einbringen und an der Gestaltung eines Zukunftsprojekts mitwirken zu können.


Herzliche Einladung zum:


Programmablauf

„Natürlich gesund“ – Gesundheit gemeinsam planen

Bürgerinformationstag zur gesundheitlichen Versorgung
am Sonntag, 5. Juni 2016

Unter dem Motto „natürlich gesund“ – „Gesundheit gemeinsam planen“ veranstalten die Gemeinde Hohenstein mit Bürgermeister Jochen Zeller und die Kommunale Gesundheitskonferenz im Landkreis Reutlingen unter Vorsitz von Landrat Thomas Reumann am Sonntag, 5. Juni 2016 einen Bürgerinformationstag, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Die Universität Stuttgart mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (Zirius) und die Universität Tübingen mit dem Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Professor Dr. Stefanie Joos sind als Kooperationspartner bei diesem Bürgerinformationstag ebenfalls vor Ort.

Die Gemeinde Hohenstein hat sich einem aktuellen Thema unserer Zeit verschrieben: Der Gesundheit, der Prävention und der gesundheitlichen Versorgung. „Wir wollen das Thema Gesundheit in der Gemeinde weiterbringen und in die Gemeinde transportieren“ sagt Bürgermeister Jochen Zeller. Gemeinsam mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz ist das dem Bürgermeister und der Gemeinde mit dem Arbeitskreis „Gesunde Gemeinde“ bereits gelungen. Das Leitbild von Hohenstein „natürlich gesund“ ist gefüllt mit Inhalten und man spürt die Authentizität, wenn Bürgermeister Zeller berichtet, was die Gemeinde derzeit beschäftigt.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist das Gesundheitszentrum. Die Kommunale Gesundheitskonferenz möchte ihren Leitsatz „Gesundheit gemeinsam planen“ mit Leben füllen. Denn ein Gesundheitszentrum ist dann gut und zweckerfüllend, wenn die Anliegen der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen. Dazu müssen wir miteinander in Kontakt kommen – und genau das wollen wir am Bürgertag am 5. Juni tun. Sind Sie dabei?
Ihr aktives Engagement bei der Gestaltung des Gesundheitszentrums ist gefragt und vielfältig möglich. Den Einstieg zum Austausch bietet an diesem Tag die Planungswerkstatt, die sich sowohl informativ als auch fragend dem Thema nähert. Was bewegt die Hohensteinerinnen und Hohensteiner in Bezug auf Gesundheit und ihr Gesundheitszentrum? Welche Bedürfnisse gibt es? Wo können Gemeinde und Gesundheitszentrum noch besser zusammengeführt werden? Bürgerinnen und Bürger, Gemeinde und Kommunale Gesundheitskonferenz planen hier gemeinsam wie Gesundheit in Hohenstein und im Gesundheitszentrum in den kommenden 20 Jahren aussehen könnte! Dabei werden alle Altersgruppen Berücksichtigung finden – Generationen übergreifend.

In Hohenstein soll ein Gesundheitszentrum entstehen, von dem zukünftig Impulse für ein gesundes Leben ausgehen. In der Vorstellung umfasst das die Bedarfe aller: Kinder, Eltern, Jugendliche, Senioren, chronisch Kranke, Schmerztherapie, ambulante Pflege, palliative Begleitung, aber auch Vorträge zu allen relevanten Themen, Beratung von Schulen und Kindergärten. Weil die Palette so breit ist, sollen die Angebote des Gesundheitszentrums mit den Bürgerinnen und Bürgern der Albregion zusammen geplant werden. Der Phantasie sind dabei erst mal keine Grenzen gesetzt. Denn je größer die Vision, desto mehr bleibt am Ende davon. Doch es geht auch darum, die dringenden Bedarfe zusammen zu tragen. Was wird in Hohenstein gebraucht? Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch die Gesundheitsberufe der Region sind aufgerufen, sich an der Klärung dieser Fragen zu beteiligen.
Die fortschrittliche Versorgung im Gesundheitszentrum Hohenstein wird hausärztliche und andere wesentliche Gesundheitsangebote wie bei-spielsweise eine Logo- und Ergo-Therapiepraxis umfassen. Damit ange-hende Hausärzte langfristig für die Tätigkeit eines Landarztes begeistert werden, sollen sie rechtzeitig Einblick in eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung gewinnen. Das Gesundheitszentrum wird durch eine Lehr- und Forschungspraxis der Universität Tübingen begleitet.
Verfolgt wird diese Entwicklung mit Interesse von der Robert Bosch Stiftung. Ein Ziel der Stiftung ist es, in Deutschland exzellente Gesundheits-zentren zu etablieren. Vier besonders herausragende Projekte werden ausgewählt und finanziell über einen längeren Zeitraum unterstützt. Das Gesundheitszentrum in Hohenstein ist in der engeren Auswahl.
Am Anfang dieses Prozesses stand für die Gemeinde Hohenstein die Teilnahme am Zertifikatsprozess „Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt“, der von der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Reutlingen ausgelobt wird. Hohenstein hat als eine von drei Gemeinden den Prozess durchlaufen und darf sich seit 2015 „Gesunde Gemeinde im Landkreis Reutlingen“ nennen. Ein Arbeitskreis aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern unter Vorsitz von Jochen Zeller ist Kernstück des Prozesses. Fragebogenaktionen wurden gestartet, ein Netzwerk geschaffen, der „Tag des Rückens“ ausgerufen, Gesundheitstage in Kooperation mit der Firma SchwörerHaus KG realisiert, die Vortragswoche mit Vorträgen zur Gesundheit „Gesunde Woche“ initiiert, ein „Gesundheitswanderweg“ ist in Planung. Mit dem Leitbild „natürlich gesund“ ist es Hohenstein gelungen, die Bereitschaft zu einem bewussten Lebensstil mit den landschaftlichen Möglichkeiten und Angeboten rund um Hohenstein zu verbinden und dies widerzuspiegeln.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz und die Gemeinde Hohenstein freuen sich auf die Teilnahme jeder Bürgerin und jeden Bürgers – alle, ob Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senioren, sind am 5. Juni herzlich willkommen. Den Programmschwerpunkt bildet die Planungswerkstatt mit fünf Themeninseln. Sie steht während der gesamten Veranstaltung für die Ideen der Bürgerinnen und Bürger offen. Das Rahmenprogramm besteht aus einem vom Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Informationsforschung (ZIRIUS) moderierten Gespräch und einer Reihe bunter Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Hohensteinschule und des Albgymnasiums. Unter anderem gibt es eine Bilderausstellung, ein Interview der Klasse vier zum Thema Gesundheit, bei dem auch der Bürgermeister von Hohenstein befragt wird, ein Theaterstück mit dem Titel „Die Dosis macht´s…“, einen Gesundheitsrap. Während der Veranstaltung stellen sich außerdem das Gesundheitszentrum Hohenstein, der Arbeitskreis „Gesunde Gemeinde Hohenstein“ und die Nachbarschaftshilfe Hohenstein vor. Die Bewirtung übernimmt die Jugendkapelle Oberstetten. Der Imbiss ist kostenfrei.

Wo?
Hohensteinhalle, B312 in 72531 Hohenstein
Wann?
Sonntag, 5. Juni 2016
Beginn 13 Uhr


Bürgerbefragung

Achtung: auf den Rück-Umschlägen der Bürgerbefragung hat sich ein Druckfehler eingeschlichen.
Es ist natürlich die Bürgerbefragung in Hohenstein gemeint und nicht in Hohenheim.
Bitte die Rückantwort in die Briefkästen der Gemeinde Hohenstein in den jeweiligen Ortsteilen einwerfen. Nicht in die Briefkästen der Deutschen Post.


Bilderrückblick zur Vorstellung der Gesunden Gemeinde am Bürger-Info-Tag am 25.10.2015

Der Arbeitskreis “Gesunde Gemeinde Hohenstein” stellte die Gesunde Gemeinde Hohenstein an einem Stand mit Wurfspiel vor.


„Gesunde Woche“ 12. bis 16. Oktober 2015

Gesunde Woche

Die Gemeinden Eningen unter Achalm, Hohenstein und Hülben sind Pioniere des Modellprojekts „Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen“. Die drei Arbeitskreisleiter der Gemeinden waren sich im Anschluss an die Zertifizierung einig, dass sie ihre gesundheitlichen Aktivitäten in Zukunft bündeln wollen.

Daraus entstand das Kooperationsprojekt „Gesunde Woche“. Die Auftaktveranstaltung „Dementielle Erkrankungen“ findet in allen drei Gemeinden vom 12. bis 16. Oktober 2015 unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Reumann statt. Gefördert wird diese „Gesunde Woche“ von der AOK – „Die Gesundheitskasse Neckar-Alb“ und der Seniorenstiftung „Dienst am älteren Menschen“ der Kreissparkasse Reutlingen.

In der diesjährigen „Gesunden Woche“ wenden sich Expertinnen und Experten aus der Therapie, Pflege und Beratung an Betroffene, ihre Angehörige und an alle, die mehr darüber erfahren wollen, wie man mit Demenz leben kann. Mit ihren Beiträgen geben sie Einblicke in das Wesen der Demenz, zeigen auf welche diagnostischen und therapeutischen Vorgehen heute möglich sind und schließlich wie Patienten und Angehörige Hilfe und Entlastung finden können bzw. wie man mit Demenz als Betroffener oder pflegender Angehöriger leben kann.

Flyer zur Veranstaltung mit Themen und Terminen hier

Mit dem Thema „Dementielle Erkrankungen“ knüpfen die drei Gemeinden an das aktuelle Schwerpunktthema der Kommu-nalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Reutlingen an.
Das Kreisgesundheitsamt, in dem die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz angesiedelt ist, steht den „Gesunden Gemeinden“ bei der Entwicklung zur demenzfreundlichen Gemeinde beratend zur Seite. Die „Gesunde Woche“ soll zum Thema Stress im nächsten Jahr fortgeführt werden.


Bilderrückblick vom Gesundheitstag am 26.06.2015 in der Kantine der Firma SchwörerHaus KG in Oberstetten.

Der Arbeitskreis “Gesunde Gemeinde Hohenstein” stellte die Gesunde Gemeinde Hohenstein an einem Stand mit Wurfspiel vor.


Feierliche Zertifikatsverleihung ‘Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen’

Am Freitagabend, 08. Mai 2015, fand die feierliche Verleihung des Zertifikats „Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen„ der Kommunalen Gesundheitskonferenz in der HAP-Grieshaber-Halle in Eningen unter Achalm statt. Sozialministerin Katrin Altpeter und Landrat Thomas Reumann waren beim Festakt dabei.

Die Modellgemeinden Eningen, Hülben und Hohenstein präsentierten sich dem Publikum jeweils mit einem Kurzfilm und einem individuellen Programmpunkt. Für die Gemeinde Hohenstein trat der Cool-Chor unter der Leitung von Frau Martina Betz auf.

Nach dem unterhaltsamen Programm, durch das der Olympiasieger und vielfache deutsche Meister Dieter Baumann führte, wurden die Zertifikate verliehen.


Einladung zur feierlichen Zertifikatsverleihung “Gesunde Gemeinde Hohenstein im Landkreis Reutlingen”

Zur feierlichen Verleihung des Zertifikats „Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen„ der Kommunalen Gesundheitskonferenz am

Freitag, 08. Mai 2015, ab 19.00 Uhr,
in der HAP-Grieshaber-Halle
im Betzenriedweg 24 in 72800 Eningen unter Achalm

lade ich, auch im Namen des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde Hohenstein, alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Durch das Programm des Festabends wird Herr Dieter Baumann führen. Es ist u.a. auch eine Interviewrunde mit Sozialministerin Katrin Altpeter, Landrat Thomas Reumann und den Arbeitskreisleitern der Modellgemeinden Eningen, Hülben und Hohenstein geplant. Jede Modellgemeinde wird durch einen Kurzfilm vorgestellt und für die Gemeinde Hohenstein wird der Cool-Chor auftreten.

Im Anschluss an das Programm ist ein Stehempfang geplant, sodass der Festabend gegen 22.00 Uhr endet.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Ihr

Jochen Zeller
Bürgermeister

Flyer Zertifikatsfeier Gesunde Gemeinde



natürlich gesund

Zertifizierung der Gemeinde Hohenstein zur Gesunden Gemeinde im Landkreis Reutlingen

Am Dienstagabend, 14. April 2015, fand die abschließende Sitzung der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Reutlingen statt.
Die Modellgemeinden Eningen, Hülben und Hohenstein präsentierten sich nochmals der Jury Gesunde Gemeinde-Gesunde Stadt. Anschließend entschied die Jury über die Zertifizierung der drei Gemeinden.
Alle drei Modellgemeinden wurden einstimmig zu den ersten zertifizierten Gesunden Gemeinden im Landkreis Reutlingen und im Land Baden-Württemberg erklärt.
Es gab großes Lob von Landrat Thomas Reumann und den Mitgliedern der Kommunalen Gesundheitskonferenz für die tolle und engagierte Arbeit von den Arbeitskreisen der Modellgemeinden.
Die feierliche Zertifikatsverleihung findet am 08. Mai 2015 in Eningen unter Achalm statt.
Die „Gesunde Gemeinde im Landkreis Reutlingen“ gilt im Gesundheitsministerium als Pilotprojekt in ganz Deutschland.


Modellkommune Hohenstein für das Qualitätszertifikat ‘Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen’

Im Februar 2014 beschloss der Gemeinderat, dass die Gemeinde Hohenstein sich am Qualitätszertifikat „Gesunde Gemeinde – Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz beteiligt.

Die Beteiligung als Modellkommune am Qualitätszertifikat ist ein konsequenter und komplementierender Schritt für die Gemeinde auf dem bereits begonnenen Weg beim Thema Gesundheit. Dass die Gemeinde diesen Weg aktiv beschreitet, hat sich vor allem auch durch den Bau einer Arztpraxis und den Bemühungen zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung sowie der Einrichtung einer Lehr- und Forschungspraxis gezeigt.

Ziel des Prozesses der Gesunden Gemeinde ist, Gesundheit zu einem zentralen Thema im sozialen und politischen Umfeld der Gemeinde zu machen. Es soll sich ein gemeindenahes Gesundheitsförderungskonzept mit neuen Projekten unter der aktiven Beteiligung der Bürger entwickeln. Des Weiteren soll ein Netzwerk aus allen interessierten Akteuren und Einrichtungen, die die Idee der „Gesunden Gemeinde“ fördern, formiert werden.

Um das Ziel verwirklichen zu können, wurde ein Arbeitskreis gebildet. Dieser setzt sich aus ganz unterschiedlichen Personen zusammen, die alle gemeinsam privat und/oder beruflich das große Themenfeld Gesundheit verbindet.

Arbeitskreis

Jeweils von links nach rechts:
hinterste Reihe: Marco Terner, Monika Firsching (Landratsamt Reutlingen), Frank Schmid.
zweite Reihe von hinten: Holger Vöhringer, Steffen Reiff, Daniela Schlageter, Ingrid Schindler.
dritte Reihe von hinten: Jochen Zeller und Florian Euper.
Vorderste Reihe: Klaus Mayer, Anette Henke, Silke Israel, Tanja Glück.
Es fehlen auf dem Bild: Elisabeth Reyhing und Jochen Renner.

Der Arbeitskreis ist bisher zweimal zusammengekommen. Derzeit treiben die Arbeitskreismitglieder die Netzwerkbildung voran und sammeln Ideen zur Verwirklichung der Bürgereinbindung. Alle angesprochenen Bürger/innen, Gruppen, Betriebe und Vereine können sich mit ihren gesundheitlichen Angeboten beteiligen. Auch Bürger/innen, die nicht angesprochen werden, sind selbstverständlich herzlich aufgefordert, sich mit ihren gesundheitsfördernden Angeboten und Ideen zu melden.

In einem nächsten Schritt soll ein Leitbild erarbeitet werden. Dieses soll sowohl den Ist-Stand, wie auch die Zukunftsplanung in Hohenstein aufzeigen. Abschließend werden in einem zu erstellenden Gemeindeprofil die Beiträge, das Leitbild, Ziele und Maßnahmen sowie die Zukunftsplanung mit Projekten anschaulich zusammengefasst.

Abschluss der Modellphase soll die Übergabe des Zertifikates „Gesunde Gemeinde Hohenstein“ am 08. Mai 2015 sein.